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Future People

„Wir können hier Zukunft mitgestalten“

27. Oct, 2021 • 8 Min. Lesezeit

Seit gut einem halben Jahr absolvieren Linda, Michel und Prasanth ein Traineeprogramm bei Eppendorf. Wie haben sie nach ihrem Hochschulabschluss den Bewerbungs-Prozess und den Einstieg in ihr Berufsleben erlebt? Wie geht es für sie weiter im insgesamt 24 Monate dauernden Traineeprogramm? Ein Gespräch über wertschätzenden Umgang miteinander, Neugierde, Vielseitigkeit und die Freude auf einen Auslands-Aufenthalt.

Kurz vorgestellt: Die ersten Trainees bei Eppendorf

Linda Meschter ist 26 Jahre alt und hat nach ihrem Master of Science in Industrial Engineering and Management ein Traineeprogramm mit dem Schwerpunkt Qualitätsmanagement begonnen. Sie reitet und reist gern, ist öfter mit dem Bike unterwegs, fotografiert und filmt.

Prasanth Karthikeyan (27) hat sein Studium mit einem MBAE Lean Management abgeschlossen. Der passionierte Wanderer und Schachspieler absolviert sein Traineeprogramm im Bereich Commercial Excellence und wird anschließend unter anderem auch den Bereich Marketing kennenlernen.

Michel Pieper hat seinen Master of Science in Management with Specialization in Strategy & Entrepreneurship in Lissabon gemacht. Die Schwerpunktabteilung des 26-Jährigen bei Eppendorf ist das Digital Transformation Office. Gerade ist der begeisterte Wanderer, Fußballer und Werder-Bremen-Fan in den Bereich Digital Solutions gewechselt.


Ihr seid die ersten Hochschulabsolventen, die ein Traineeprogramm in unserem Unternehmen absolvieren. Wie habt ihr die ersten Monate erlebt?

Linda: Ich habe die ersten vier Monate bei der Eppendorf SE in Hamburg gearbeitet und bin jetzt in Leipzig, wo das Unternehmen Zentrifugen produziert. Wir haben im Qualitätsmanagement Schnittstellen in alle Bereiche, es macht mir Freude in Entscheidungs-Prozesse eingebunden zu sein und den Teamgeist zu spüren.

Michel: Ich erlebe, wie die Transformation bei Eppendorf tatsächlich gelebt und vorangetrieben wird, und wie überall mit großer Begeisterung an innovativen Produkten gearbeitet wird. Wir können hier Zukunft mitgestalten.

Prasanth: Schwerpunkt meines Studiums war ja Lean Management, und ich treffe hier auf eine unglaubliche Offenheit dafür, mit Methoden und Tools die kaufmännischen Prozesse zu analysieren und zu optimieren. Wir betrachten die kommerzielle Organisation von Eppendorf ganzheitlich.

Wie seid Ihr auf Eppendorf als Möglichkeit für den Einstieg in das Berufsleben aufmerksam geworden?

Linda: Ich fand die Branche unter dem Aspekt „Mensch und Gesundheit“ schon länger sehr interessant und habe drauflos gegoogelt. Dabei bin ich auf die Eppendorf-Website gestoßen, und da kam für mich sofort dieser besondere Spirit rüber, diese Offenheit und dass sich jeder einbringen kann.  

Prasanth: Der Bereich Life Science war für mich totales Neuland. Ich bin im Internet darauf gestoßen, habe dann bei LinkedIn weiter recherchiert und habe gesehen, dass die Umsetzung von Lean in kaufmännische Prozesse spannend sein würde. Da wusste ich: Hier wäre ich richtig.

Wie habt Ihr den Bewerbungsprozess erlebt?

Linda: Das Vorstellungsgespräch dauerte eine Stunde und das Assessment-Center einen Tag. Beides lief aufgrund von Corona virtuell ab, das wäre persönlich sicher einfacher gewesen. Aber alles war super organisiert, sehr professionell und der Umgang miteinander war von Anfang an total wertschätzend.

Michel: Es war für mich ganz deutlich zu spüren, dass es darum ging, uns und unsere Stärken wirklich kennenzulernen und zu schauen, zu welcher Stelle im Unternehmen diese passen könnten.

Prasanth: Was mich beeindruckt hat: Wir haben nach den Terminen ohne große Verzögerung superschnell ein ganz persönliches Feedback bekommen. Inklusive der Einschätzung eines externen Assessment Profis, der am Assessment teilgenommen hat. Selbst bei einer Absage ist das für jeden Bewerber noch ein Gewinn.

Wie wurdet Ihr als Trainees von den Kolleginnen und Kollegen aufgenommen? Wie wird man als „Neuling“ in den Arbeitsprozess eingebunden?

Linda: Die Kolleginnen und Kollegen haben uns überall herzlich aufgenommen. An meinem ersten Tag im Büro stand ein Blumenstrauß auf meinem Schreibtisch und auch ein Schoko-Osterhase, ich habe ja im April angefangen. Wir haben hier eine tolle Unternehmenskultur.

Michel: Auch als Trainee bist du in jedem Projekt sofort ein vollwertiges Team-Mitglied, und wir können uns jederzeit mit unseren Ideen einbringen und auch schnell Verantwortung übernehmen. Bei Eppendorf wird das Motto „Collaborate on new ideas“ tatsächlich gelebt, und wir arbeiten in globalen Teams interdisziplinär zusammen.

Prasanth: Außerdem haben wir anfangs querbeet in allen möglichen Abteilungen Gespräche zum Kennenlernen führen können. Das war perfekt organisiert, und ich war ganz begeistert, dass sich überall im Unternehmen einige Kolleginnen und Kollegen Zeit für uns genommen haben.

Warum habt Ihr Euch für ein Traineeprogramm und nicht für einen Direkteinstieg in einen Job entschieden?

Prasanth: Weil das Traineeprogramm so vielfältig und flexibel ist. Wir haben für einige Monate unsere Schwerpunktabteilung, können eine weitere Station auswählen, und jeder von uns hat einen Mentor, der jederzeit für uns erreichbar ist und unterstützen kann.

Linda: Für mich war auch die Vielseitigkeit ganz wichtig, denn im Qualitätsmanagement haben wir zu vielen Abteilungen eine Schnittstellenfunktion. Da ist es hilfreich, möglichst viele Bereiche des Unternehmens zu kennen und übergeordnete Projekte ganzheitlich zu betrachten.

Michel: Die Rotation während des Programms ist eine spannende Chance zur persönlichen Weiterentwicklung. Ich bin viel gereist, habe im Ausland studiert und freue mich auf die Möglichkeit eines Auslands-Aufenthalts bei Eppendorf. Ich hoffe, dass das trotz der Pandemie-Einschränkungen möglich sein wird.

Könnt Ihr konkret von Eurer Arbeit berichten, vielleicht von einem Projekt?

Prasanth: Ich analysiere kommerzielle Prozesse, um sie mit Hilfe von Lean-Methoden und -Tools für unsere Kunden zu optimieren. Außerdem bin ich in diesem Bereich für die Schulung der kommerziellen Teams verantwortlich, wir wollen die Eppendorf-Philosophie der kontinuierlichen Verbesserung weltweit sicherstellen.

Linda: Ich arbeite in einem Team, das einen Prozess zur Analyse und Behebung von Fehlern durch Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen ausrollt. Zurzeit an vier weiteren Eppendorf-Standorten, ich bin für zwei davon verantwortlich. Ein einheitliches Vorgehen ermöglicht uns, Synergien zu schaffen sowie von- und miteinander zu lernen.

Michel: Im Digital Transformation Office sind wir Treiber für die Digitalisierung bei Eppendorf. Ich habe beispielsweise ein Projekt zur Evaluierung der Machbarkeit einer digitalen Geschäftsidee geleitet. Hierfür haben wir wirtschaftliche, technische und rechtliche Aspekte der Geschäftsidee untersucht und einen Produkt-Prototypen entwickelt und dabei wichtige Erkenntnisse für die Digitalisierung unseres Produktportfolios gewonnen.

Wie erlebt Ihr Eppendorf als Arbeitgeber?

Linda: Sehr fürsorglich – mit großer sozialer Verantwortung!

Michel: Hier wird New Work tatsächlich gelebt. Wissen und Kompetenzen werden überall geteilt, wir können alle voneinander lernen. Ich habe gerade an einem Working Out Loud-Circle teilgenommen, total spannend.

Wie seht Ihr Eure berufliche Zukunft bei Eppendorf?

Linda: Ich habe mich ganz bewusst für den Bereich Qualitätsmanagement entschieden und steuere verantwortungsvolle und spannende Aufgaben an.

Prasanth: Im Bereich Commercial Excellence gibt es so viele Möglichkeiten, Lean Management/agile Methoden und Tools einzubinden, um die Kultur der kontinuierlichen Verbesserung voranzutreiben. Darauf freue ich mich.

Michel: Wir werden mit vielfältigen Erfahrungen aus den Stationen des Traineeprogramms in unsere Schwerpunktabteilung zurückkehren, wo wir angefangen haben. Ich möchte dort Verantwortung übernehmen und strategische Projekte vorantreiben.

Zum Schluss ein Rat an alle, die Euch folgen werden: Was müssen Bewerberinnen und Bewerber mitbringen?

Prasanth: Sie müssen neugierig und lernbereit sein. Jeder sollte Lust zur Transformation haben.

Linda: Außerdem Teamgeist und Offenheit und in manchen Bereichen eine große Portion Flexibilität. Ich bin zum Beispiel erst im April nach Hamburg gezogen und seit zwei Monaten lebe ich jetzt in Leipzig. Aber Eppendorf hat mich auch beim Wohnortwechsel unterstützt.

Michel: Die Aufgaben hier sind anspruchsvoll. Neben einer guten Qualifikation auf alle Fälle Lust zum Gestalten und die Bereitschaft, schnell Verantwortung zu übernehmen.

Was können neu startende Trainees erwarten?

Michel: Eine offene Kultur, einen wertschätzenden Umgang miteinander und gegenseitige Unterstützung als Selbstverständlichkeit.

Unsere "Experten von Morgen" werden top vernetzt

Viele Tätigkeiten bei Eppendorf erfordern ein interdisziplinäres Wissen, das nicht direkt an der Uni erlernt werden kann. Wir wollen die Trainees als „Experten von Morgen“ top vernetzen, ein abteilungsübergreifendes Arbeiten fördern und ein ganzheitliches Verständnis der Prozesse und Schnittstellen vermitteln. Ein Mentor unterstützt jeden Trainee.

Etwa 200 Bewerberinnen und Bewerber haben sich in diesem Jahr auf die jeweils ausgeschriebenen Traineestellen beworben. Schon am 15. Oktober begannen zwei weitere Hochschulabsolventen ihr Traineeprogramm in den Bereichen Controlling und Regulatory Affairs bei uns in Hamburg. Außerdem wird kurzfristig je eine Trainee-Stelle in Dubai und in Kuala Lumpur geschaffen. Weitere Standorte werden folgen.

Übrigens: Eine Bewerbung auf eine der Traineestellen kann auch ein Türöffner für eine andere Einstiegsposition bei Eppendorf sein. Wir freuen uns auf jede Bewerbung.

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