Pressemitteilungen

28.06.
2018

Eppendorf stellt erste gebrauchsfertige synthetische Zellkulturartikel für iPSC und MSC Stammzellen vor

Seit der bahnbrechenden Entdeckung humaner induzierter pluripotenter Stammzellen (hiPSCs) durch Shinya Yamanaka im Jahr 2006 hat der Einsatz pluripotenter Stammzellen (PSCs) Hochkonjunktur. Dank ihrer umfangreichen Selbsterneuerungseigenschaften sowie ihrer Fähigkeit, sich in zahlreiche unterschiedliche Zelltypen zu differenzieren, bieten PSCs, und insbesondere hiPSCs, ein breites Spektrum an vielversprechenden Anwendungen im zellulären Bereich, einschlieβlich der regenerativen Medizin.

Die größte Herausforderung bei der Kultivierung von iPSCs ist es ihre Eigenschaften bis zum Zeitpunkt der Induktion zu erhalten. Um dies zu unterstützen, sind sowohl ein geeignetes Kulturmedium als auch eine definierte Wachstumsoberfläche/Beschichtung, welche die extrazelluläre Matrix nachahmen, unverzichtbar.

Häufig verwendete biologische Beschichtungen für die Expansion von Stammzellen stellen naturgemäβ komplexe, undefinierte Wachstumsoberflächen dar, was häufig zu verminderter Reproduzierbarkeit von Experimenten führt. Dies wird sowohl durch Variationen zwischen verschiedenen Chargen des Beschichtungsmediums verstärkt als auch durch den Einsatz undefinierter Wachstumsfaktoren und Komponenten der extrazellulären Matrix (ECM). Diese sind dafür bekannt, dass sie sowohl Zelladhäsion als auch Pluripotenz unterstützen. Ebenso kann das potenzielle Risiko einer Kontamination durch Pathogene während der Vorbereitung und Lagerung nicht ausgeschlossen werden.

Aus diesen Gründen sind vollsynthetische Kultursysteme, welche vollständigfrei von tierischen und humanen Komponenten sind, für definierte Kulturbedingungen von groβem Interesse.

Allerdings sind synthetische, gebrauchsfertige Wachstumsoberflächen, im Gegensatz zu anderen Stammzelltypen, für humane induzierte PSCs (hiPSCs) derzeit nicht verfügbar.

Eppendorf hat jetzt eine gebrauchsfertige Oberfläche mit synthetischen, von Fibronektin abgeleiteten Motiven eingeführt, um die Zellanheftung durch die Imitation natürlicher ECM-Proteine zu unterstützen.

Laut Herstellerangaben unterstützt diese neuartige Oberfläche die langfristige Expansion von hiPSCs über 25 Passagen, und sie ist ebenfalls für hMSCs und andere ECM-abhängige Zellen geeignet. Weiterhin ermöglicht diese Oberfläche die Expansion von Stammzellen unter xeno-freien restriktiven Kulturbedingungen, mit dem Ziel, ein vollständig definiertes Kultursystem für PSCs ohne tierische oder humane Komponenten zu gewährleisten.

Informationen zu Eppendorf CCCadvanced™ FN 1 motifs Zellkulturartikeln, inklusive einer ausführlichen Expansionsanalyse von hiPSCs und hMSCs, finden Sie unter www.eppendorf.com/ccc-advanced

22.06.
2018

Verleihung des Eppendorf Award for Young European Investigators 2018 an Andrea Ablasser

Eppendorf-Wissenschaftspreis geht in diesem Jahr in die Schweiz

Heidelberg/Hamburg, 22. Juni 2018

Zum 23. Mal vergibt das Hamburger Life-Sciences-Unternehmen in diesem Jahr seinen renommierten Forschungspreis. Die unabhängige Jury unter Vorsitz von Prof. Reinhard Jahn erkor Prof. Dr. Andrea Ablasser, Assistant Professor am Swiss Federal Institute of Technology, Lausanne, Schweiz, zur Gewinnerin des Eppendorf Award for Young European Investigators 2018.

Die Preisverleihung fand am 21. Juni 2018 im EMBL Advanced Training Centre in Heidelberg statt. In seiner Laudatio würdigte der Juryvorsitzende Prof. Reinhard Jahn (Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen) die Arbeit von Andrea Ablasser.

Andrea Ablasser, Jahrgang 1983, erhält die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung für die Erforschung eines wesentlichen Schrittes in der angeborenen Immunabwehr, bei dem eine Abwehrreaktion getriggert wird, sobald Zellen von Mikroorganismen angegriffen werden. Die Jury: „Andrea Ablassers Arbeit erklärt Mechanismen, durch die Zellen über das Eindringen von Fremd-DNA informiert werden. Kürzlich konnte sie nachweisen, dass derselbe Mechanismus in alternden Zellen ausgelöst wird und so zur Seneszenz beiträgt. Ihre Arbeit kann zur Entwicklung neuer Ansätze für Therapien sowohl mikrobieller Infektionen als auch autoinflammatorischer Syndrome beitragen."

Andrea Ablasser: „Ich fühle mich sehr geehrt, den renommierten Eppendorf Award zu erhalten. Der Preis honoriert die Beiträge verschiedener talentierter Kollegen und Studenten, die alle an diesem langen und aufregenden Forschungsprojekt mitgewirkt haben. Wir sind fasziniert von den fundamentalen Mechanismen der angeborenen Immunerkennung zur Abwehr von Pathogenen und hoffen, dass unsere Forschung künftig zur Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten für Krankheiten beitragen wird.“

 

Mit dem 1995 initiierten Eppendorf Young Investigator Award würdigt die Eppendorf AG herausragende Forschungsarbeiten auf dem biomedizinischen Sektor und fördert damit junge Wissenschaftler in Europa bis zum Alter von 35 Jahren. Der Eppendorf Award wird in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsmagazin Nature verliehen. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury, bestehend aus Prof. Reinhard Jahn (Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie, Göttingen), Prof. Dieter Häussinger (Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie, Düsseldorf), Prof. Maria Leptin (EMBO, Heidelberg), Prof. Martin J. Lohse (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft, Berlin) und Prof. Laura Machesky (Cancer Research UK Beatson Institute, Glasgow, UK).

Weitere Informationen zu Bewerbungsmodalitäten, Auswahlkriterien und bisherigen Preisträgern unter www.eppendorf.com/award

08.06.
2018

Die neuen Eppendorf Conical Tubes 15 mL und 50 mL - Protein LoBind und Ambra

Hamburg, im Juni 2018

Die Einführung dieser beiden Varianten stellt die nächste bedeutende Neuerung innerhalb der Eppendorf Conical Tubes dar.

Die Protein LoBind Conical Tubes minimieren das Risiko unspezifischer Anhaftung von Protein- und Peptid-Proben an die Gefäßwandung. Dieses gewährleistet gerade bei Proben mit einer geringen Anfangskonzentration eine maximale Probenrückgewinnung.

Das innovative Material der ambrafarbenen Conical Tubes zeichnet sich bei gleichzeitig hoher Transparenz durch einen effektiven Schutz der Probe vor Licht im niedrigen Wellenlängenbereich aus. Dadurch kann die Eintauchtiefe der Pipettenspitze beim Überführen von Flüssigkeiten sicher beobachtet werden, so dass Cross-Kontaminationen vermieden werden können.

Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.eppendorf.com/conicals

08.06.
2018

Markteinführung des Eppendorf Fast PCR Tube Strips

Hamburg, im Juni 2018

Eppendorf als Spezialist für PCR-Cycler und deren Verbrauchsartikel erweitert sein Angebot mit einer Innovation – dem Fast PCR Tube Strip.

Wissenschaftler können durch den Einsatz des Fast PCR Tube Strips zusammen mit schnellen Reagenzien und einem schnellen Cycler wie dem Mastercycler X50 erkennbar bessere Ausbeute erzielen.

Der Eppendorf Fast PCR Tube Strip verfügt über eine höhere Wärmeleitfähigkeit als Polypropylen, wodurch die Wärme schneller als zuvor vom PCR-Block zur Reaktion geleitet wird. So können Reaktionsparameter besser kontrolliert werden, was zu besseren Ergebnissen führt. Mit der Verwendung von Fast PCR Tube Strips erübrigt sich die Reduzierung von Reaktionsvolumen oder die Beschaffung dünnwandiger Gefäße für die Durchführung von Fast PCR.

Der neue Fast PCR Tube Strip eignet sich vor allem für Anwender von PCR-Cyclern mit hohen Temperierraten und Anwender von schnellen Enzymen oder Reagenzien-Kits.

Das Anwendungsverhalten des Fast PCR Tube Strips nutzt die natürlichen Eigenschaften von Polyethylen. Eppendorf konnte das Format des herkömmlichen Polypropylen-PCR-Gefäßes beibehalten, so dass die Anwender problemlos von ihren bisherigen Polypropylen-PCR-Tube-Strips auf die neuen Fast PCR Tube Strips umsteigen können - ohne weitere Investitionen in Spezialausrüstung tätigen zu müssen.

Der neue Eppendorf Fast PCR Tube Strip ist für Endpunkt-PCR geeignet und in drei Varianten erhältlich: mit gewölbten Cap Strips, flachen Cap Strips und ohne Kappen.

www.eppendorf.com/pcr

01.06.
2018

Eppendorf nimmt vollautomatisiertes Hochregallager in Oldenburg in Holstein in Betrieb

Hamburg, 1. Juni 2018 – Mit der Inbetriebnahme des vollautomatisierten Hochregallagers kräftigt Eppendorf nachhaltig den Produktionsstandort in Oldenburg in Holstein. Eppendorf stellt mit dieser signifikanten Neubau-Investition eine erhöhte Warenverfügbarkeit und optimierte Logistikprozesse aufgrund gestiegener Kundennachfrage sicher.

Als Teil des gesamten Kompetenzzentrums für Forschung, Entwicklung und Produktion von Labor-Verbrauchsartikeln stellt das neue Hochregallager die optimierte Lagerhaltung sicher. Dabei werden die Funktionen Produktion und Logistik unter dem Aspekt der Kundenorientierung weiter aufeinander ausgerichtet, um weiterhin Eppendorf-Kunden weltweit zuverlässig beliefern zu können.

Dr. Wilhelm Plüster, Vorstand Entwicklung und Produktion der Eppendorf AG, kommentiert: „Eppendorf ist ein nachhaltig über dem Marktdurchschnitt wachsendes Unternehmen. Mit der Inbetriebnahme des neuen vollautomatisierten Hochregallagers ermöglichen wir auch weiterhin eine professionelle Lagerhaltung und damit optimale Verfügbarkeit unserer Produkte.“

Mit der Einweihungsfeier am 1. Juni 2018 fiel der Startschuss für den Echtbetrieb des Hochregallagers. Das Lager bietet mit einer Größe von 100 Meter Länge, 30 Meter Breite und 32 Meter Höhe und über 13.000 Palettenstellplätzen, eine optimiere Lagerkapazität für die vor Ort produzierten Laborverbrauchsartikel.

Diese nachhaltige Investition ist eine Bekräftigung für den Standort Oldenburg i. H. und seiner Entwicklung. Sie geht einher mit der Ausrichtung auf eine langfristige, weiterhin erfolgreiche Unternehmensentwicklung der Eppendorf-Gruppe.

24.04.
2018

Geschäftsjahr 2017: Eppendorf wächst weiter über dem Marktdurchschnitt

  • Konzernumsatz von EUR 690,3 Mio. mit einem organischen Wachstum von 7,9 Prozent in lokalen Währungen

  • Betriebsergebnis auf EUR 145,5 Mio. erhöht; EBIT-Marge von 21,1 Prozent

  • Verstärkte strategische Investitionen für weiteres nachhaltiges Wachstum

Hamburg, 24. April 2018 – Die Eppendorf-Gruppe blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2017 zurück. Mit einem Konzernumsatz von EUR 690,3 (Vorjahr: EUR 651,5 Mio.) erzielte das Unternehmen ein Wachstum von 6,0 Prozent (organisches Wachstum in lokalen Währungen +7,9 Prozent), während sich der Weltmarkt um ca. 5 Prozent ausweitete. Bedingt durch verstärkte strategische Investitionen entwickelte sich das Betriebsergebnis (EBIT) erwartungsgemäß unterproportional zum Umsatz. Es stieg um 4,2 Prozent auf EUR 145,5 Mio. (Vorjahr: EUR 139,6 Mio.). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 21,1 Prozent (Vorjahr: 21,4 Prozent).

Alle Marktregionen, aber auch alle wesentlichen Produktgruppen haben im Berichtsjahr zum geschäftlichen Erfolg von Eppendorf beigetragen. In Nord- und Südamerika konnte die Wachstumsdynamik wieder beschleunigt werden. In Europa steuerten zweistellige Wachstumsraten in Osteuropa einen größeren Anteil zur Umsatzzunahme bei. Die Dynamik in der Region Asien/Pazifik/Afrika war wesentlich von Zuwächsen im Schlüsselmarkt China getrieben.

Thomas Bachmann, Vorstandsvorsitzender der Eppendorf AG, kommentiert: „Der sehr gute Geschäftsgang und die starke Marktposition von Eppendorf boten im Jahr 2017 optimale Voraussetzungen, um das Unternehmen für eine weitere erfolgreiche Entwicklung neu aufzustellen. Wir haben parallel zum operativen Geschäft intensiv an verschiedenen strategischen Initiativen und Projekten gearbeitet, insbesondere in den Bereichen Marktauftritt, Innovation und Unternehmenskultur.“

So hat Eppendorf per 1. Januar 2018 eine neue globale Organisation in Kraft gesetzt, um sich noch besser auf die Bedürfnisse des Marktes ausrichten. Eng verknüpft damit ist eine umfassende Innovationsinitiative mit dem Ziel, aktuell nachgefragte Produkte zeitnah auf den Markt zu bringen. Wie schon im Vorjahr erhöhte Eppendorf die Ausgaben für Forschung und Entwicklung deutlich; sie erreichten EUR 36,5 Mio. (Vorjahr: EUR 34,8 Mio.). Die rund zwanzig neuen Produkte, die das Unternehmen 2017 am Markt einführte, leisteten bereits einen wichtigen Beitrag zum Wachstum.

Ausblick

Im Jahr 2018 strebt Eppendorf an, die gestarteten Projekte zur Weiterentwicklung des Unternehmens konsequent und nachhaltig umzusetzen. Eppendorf hat weitere substanzielle Investitionen budgetiert. Diese sollen in die Innovation, Organisation, Infrastruktur, Produktionskapazitäten sowie in Aus- und Weiterbildung fließen. Das Unternehmen sieht sich in einer guten Ausgangslage für ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr.

Den Geschäftsbericht 2017 der Eppendorf AG finden Sie unter:

corporate.eppendorf.com/de/unternehmen/geschaeftsbericht/

 

Über Eppendorf

Eppendorf ist ein führendes Unternehmen der Life Sciences und entwickelt und vertreibt Geräte, Verbrauchsartikel und Services für Liquid Handling, Sample Handling und Cell Handling zum Einsatz in Laboren weltweit. Das Produktangebot umfasst Pipetten und Pipettierautomaten, Dispenser, Zentrifugen und Mischer, Spektrometer, Geräte zur DNA-Vervielfältigung sowie Ultra-Tiefkühlgeräte, Fermenter, Bioreaktoren, CO2-Inkubatoren, Schüttler und Systeme zur Zellmanipulation. Verbrauchsartikel wie Pipettenspitzen, Gefäße, Mikroliterplatten und Einweg-Bioreaktor-Gefäßen ergänzen das Sortiment an Premiumprodukten von höchster Qualität.

Die Erzeugnisse von Eppendorf werden in akademischen oder industriellen Forschungslaboren, zum Beispiel in Unternehmen der Pharma- und Biotech- sowie Chemie- und Lebensmittelindustrie, eingesetzt. Aber auch in klinischen oder umweltanalytischen Laboratorien, in der Forensik und in industriellen Laboren der Prozessanalyse, Produktion und Qualitätssicherung werden die Produkte von Eppendorf verwendet. 

Eppendorf wurde 1945 mit Hauptsitz in Hamburg gegründet und beschäftigt heute weltweit über 3.100 Mitarbeiter. Der Konzern besitzt Tochtergesellschaften in 26 Ländern und ist über Vertriebspartner in allen seinen wichtigen Märkten vertreten.

04.04.
2018

Einführung der epMotion® 5075 NGS-Solution zur automatischen Herstellung von Bibliotheken

Hamburg, im März 2018

Der Herstellungsprozess von Next Generation Sequencing (NGS) Bibliotheken ist arbeitsintensiv und setzt sowohl Erfahrung als auch stundenlange detailorientierte Konzentration voraus. Eppendorf stellt ein komplettes Paket des automatischen epMotion 5075 Liquid Handling Systems mit allem benötigten Zubehör, einer breiten Palette von anbieterspezifischen, ausgereiften & qualifizierten Methoden, vorteilhaften Verbrauchsmaterialien sowie den damit verbundenen Service-Produkten vor, welche auf die Automatisierung der Präparation von NGS-Bibliotheken zugeschnitten sind, um sowohl die Effizienz als auch den Bedienkomfort in Ihrem Labor zu steigern. Die epMotion 5075 NGS-Solution ist mit einer neuen Reihe von Software-Produkteigenschaften versehen, welche speziell für die Bedürfnisse von NGS-Kunden entwickelt wurden, wie z.B. die intelligente Auswahl von Einzel- oder 8-Kanal-Dosierwerkzeugen sowie eine flexible Probenanzahl, vermindertes Totvolumen, eine erhöhte Kapazität der Arbeitsfläche, welche durch eine verbesserte Stapelung der Labware erzielt wird sowie email-Benachrichtigung und vieles mehr. Selbstverständlich sind Eppendorf DNA LoBind Verbrauchsmaterialien in diesem Starter-Paket enthalten.

„Mit dem neuen Solution-Paket und seinen Produkteigenschaften wird unser epMotion 5075 NGS-System die bevorzugte Lösung für einen geringen bis mittleren Durchsatz mit maximaler Flexibilität für täglich variierende Probenzahlen sowie höchster Flexibilität für ein umfangreiches Register von Kit-Methoden zur Automatisierung der Präparation von NGS-Bibliotheken darstellen“, sagte Dr. Jochen Mueller-Ibeler, Leiter des Geschäftsbereichs Automated Liquid Handling bei Eppendorf.

www.eppendorf.com/ngs-made-easy

03.04.
2018

Neue Entwicklung im Bereich Liquid Handling: Hochviskoses wie Collagen wird pipettierbar

Hamburg, im März 2018

Volumina im mL-Bereich hochviskoser Flüssigkeiten wie etwa 99% Glycerol, Detergenzien oder Collagen sind bis heute in Labor und Analytik meist nur schwer und unter Einsatz suboptimaler Hilfsmittel (z.B. Löffel) zu verarbeiten. Dies verlangsamt Analysen und Mischungsprozesse enorm. So muss etwa das präzise Flüssigkeitsvolumen oft über mehrere, materialaufwendige Schritte ermittelt werden: zunächst werden die hochviskosen Flüssigkeiten zeitaufwendig zwischen verschiedenen Gefäßen transferiert, dann gewogen und mittels Dichte das Volumen berechnet.

Um wässrige Flüssigkeiten präzise zu verarbeiten, werden heute im Labor u.a. Pipetten mit verschiedenen Funktionsprinzipien und entsprechende Verbrauchsspitzen eingesetzt. Besonders für viskose Flüssigkeiten haben sich dabei Pipetten durchgesetzt, die nach dem Direktverdrängerprinzip ähnlich einer Spritze arbeiten. Mit steigender Viskosität werden allerdings auch die entstehenden Fließwiderstände in den Spitzen größer. Die Folge: die Handkraft des Bedieners, das Material der Bedienelemente oder der Motor elektronischer Pipetten stoßen an ihre Grenzen. Zusätzlich nimmt mit steigender Viskosität die Prozessgeschwindigkeit ab, insbesondere wenn Präzision erforderlich ist. Bisher lag die Grenze für die sogenannte dynamische Viskosität – abhängig von der Leistungsfähigkeit des Pipettensystems bzw. des Bedieners – bei etwa 200 – 300 mPa*s (10 ml Spitzenvolumen). Dies entspricht ungefähr der Viskosität von 86% Glycerol bei 20 °C.

Diese Grenze soll jetzt durch eine Neuentwicklung der Firma Eppendorf, die seit mehr als 57 Jahren Liquid Handling Geräte entwickelt, aufgelöst werden. Der neue ViscoTip® für das dazugehörige Multipette-Instrument soll zähe Flüssigkeiten, wie z.B. Collagen, bis zu 14.000 mPa*s präzise und schnell verarbeiten können. Er wird Mitte April 2018 auf der Messe analytica erstmals vorgestellt. Weitere Information, u.a. zu den getesteten Flüssigkeiten, gibt es unter www.eppendorf.com/viscotip

13.03.
2018

Bei Eppendorf dreht sich jetzt alles um die Zentrifugation

Eppendorf stellt zum Jahresbeginn gleich zwei neuen Zentrifugen vor: Bei den kleinen Tischzentrifugen mit bis zu 24 Plätzen gibt es einen Generationswechsel. Im Segment der großen, gekühlten Tischzentrifugen erweitert Eppendorf das Produktsortiment mit eine besonders vielseitigen Variante mit hoher Kapazität. 

Die neue Centrifuge 5425 bietet Platz für bis zu 24 Gefäße mit 1,5 oder 2,0 mL. Ein neuer Ausschwingrotor für 96 PCR-Tubes erweitert das Anwendungsspektrum in der Molekularbiologie. Bei der Ernte von Bakterien und Hefen kommt ein neuer Festwinkelrotor für 5 mL-Tubes zum Einsatz. Die Centrifuge 5425 ersetzt die legendäre Centrifuge 5424. Sie punktet mit einer ganzen Reihe von Verbesserungen. Ein Highlight sind dabei die aerosoldichten Rotordeckel mit Eppendorf QuickLock®-Verschlüssen für eine schnelle und eine einfache Handhabung.

Die neue Centrifuge 5910 R überzeugt durch Vielseitigkeit und Kapazität. Zellernten in Flaschen bis 750 mL, die Aufreinigung von DNA/RNA im großen Maßstab, sowie Ficoll®-Gradienten sind nur einige der vielen Einsatzgebiete. Für noch schnelleres Beladen stehen die neuen Universaladapter zur Verfügung. Mit diesen können erstmalig konische Gefäße bis 50 mL, Platten und 250 mL Flaschen zentrifugiert werden, ohne Rotor, Rotorbecher oder Adapter zu wechseln.

Mehr Informationen finden Sie hier:

Centrifuge 5425: www.eppendorf.com/my-lab-my-centrifuge

Centrifuge 5910 R: www.eppendorf.com/next-benchmark

26.02.
2018

Stay Organised. Be Connected.

Eppendorf zeigt sich auf der diesjährigen analytica vollvernetzt.

Die analytica ist weltweit die einzige Messe aus dem Laborbereich, die einen kompletten Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette des Labors gibt und innovative Markttendenzen mit Trends für das Labor von morgen kombiniert. Die digitale Erfassung und Verwaltung von Probeninformationen und experimentellen Daten nimmt dabei heutzutage einen immer größeren Stellenwert ein.

Auch der Eppendorf-Stand selbst zeigt sich auf der diesjährigen analytica vollvernetzt. Auf der Messe wird den Besuchern das neue Eppendorf VisioNizeSystem vorgestellt. Es besteht aus Software- und Hardware-Komponenten und ermöglicht dem Kunden die Vernetzung einer Vielzahl von Eppendorf-Geräten im Labor. Eine zentrale Software-Komponente macht es dem Anwender möglich, sich jederzeit und quasi von überall den aktuellen Status der angeschlossenen Geräte anzeigen zu lassen. So kann zum Beispiel die Temperatur eines Freezers angezeigt und zu Dokumentations- und Analysezwecken aufgezeichnet werden. Sobald voreingestellte Grenzen überschritten sind, informiert das System den Anwender mittels E-Mail. Eine komplett neue Benutzeroberfläche, die für eine einheitliche Handhabung am Gerät und an der Software sorgt, stellt eine einfache Bedienung und Auswertung sicher. In Verbindung mit der Statusanzeige der Geräte lässt sich so der tägliche Laborablauf effizienter planen und gestalten.

Besucher können das smarte VisioNize-System live erleben. Täglich um 12:0 0und 15:00 Uhr präsentiert Eppendorf (Halle B1, Stand 301) die vielfältigen Möglichkeiten seines Systems und die Zukunft des digitalen und vernetzten Labors. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Neben dem VisioNize-System bietet Eppendorf außerdem Führungen durch sein gläsernes NGS-Labor an. Täglich um 11:00 und 14:00 Uhr können Besucher erleben, wie sich weit verbreitete Probleme im NGS-Labor lösen lassen.

Außerdem wird die neue Zentrifuge 5910 R, welche hohe Kapazität und außergewöhnliche Flexibilität vereint, präsentiert.

Neben den Führungen können Messebesucher kostenfrei an Seminaren und Vorträgen, unter anderem zu den Themen Zellkultur, Connectivity, Bioprocessing sowie Liquid Handling teilnehmen. Die Anmeldung ist unter www.eppendorf.com/analytica möglich.

Eppendorf auf der analytica: Halle B1, Stand 301

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