Pressemitteilungen

20.02.
2017

Internationales Treffen von Stammzellen-Experten in Hamburg

Hamburg/Jülich 20. Februar 2017 – Am 4. April 2017 findet in Hamburg der erste „Stem Cell Community Day“ statt. Unter dem Titel „Bioprocessing Technologies in Stem Cell Research: Challenges and Chances for Commercialization“ werden führende Köpfe den derzeitigen Wissensstand, Perspektiven und Herausforderungen in der Produktion von Stammzellen für Forschung und Medizin diskutieren.

Als Keynote Sprecher werden Steve Oh, PhD vom Bioprocessing Technology Institute in Singapur, Dr. Stefan Braam, CEO von Pluriomics aus den Niederlanden und Todd McDevitt, PhD von den Gladstone Institutes in den USA teilnehmen. Den Besucher erwarten neben abwechslungsreichen Vorträgen auch Posterpräsentationen mit Preisverleihung und die Möglichkeit Geräte und Verbrauchsmaterialien zum Kultivieren von Stammzellen kennenzulernen. Den wissenschaftlichen Vorsitz der Veranstaltung hat Dr. Robert Zweigerdt von den Leibniz Forschungslaboratorien für Biotechnologie und künstliche Organe (LEBAO) an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Ausgerichtet wird das Treffen vom führenden Hamburger Life-Science-Unternehmen Eppendorf. „Die kommerzielle Verwendung von Stammzell-basierten Technologien erfordert zuverlässige Methoden zur Produktion von Stammzellen in großem Maßstab. Wir freuen uns darauf, internationale Experten zusammenzubringen, und sind gespannt auf deren aktuelle Forschungsergebnisse und neue Impulse aus diesem Bereich“ fasst Dr. Karl Rix, Vice President Marketing, Portfolio & Support Bioprocess, Eppendorf, zusammen.

Die Veranstaltung findet im Hotel Crowne Plaza Hamburg – City Alster statt. Die Konferenzsprache ist Englisch. Interessierte können sich bis zum 29. März 2017 unter www.stemcellday.de registrieren. Poster-Abstracts können bis zum 10. März 2017 eingereicht werden. Auf der Veranstaltungswebsite www.stemcellday.de gibt es das ausführliche Programm sowie weitere Informationen.

 

Medienvertreter sind herzlich willkommen.

 

Für eine Presse-Akkreditierung wenden Sie sich bitte direkt an Frau Dr. Ulrike Becken unter Tel: +49 2461 980 475 oder per E-Mail an becken.u@eppendorf.com.

30.01.
2017

Eppendorf stellt die neue BioFlo® 120 Bioprozess-Steuerungseinheit vor

Die neue BioFlo 120 Bioprozess-Steuerungseinheit

Hamburg, 30.01.2017 – Eppendorf, ein führendes Unternehmen der Life Sciences, stellt mit dem BioFlo 120 seinen neuesten Bioreaktor im Labormaßstab vor. Das flexible Gerät erlaubt die Kultivierung von Mikroorganismen und Säugerzellen auf derselben Plattform und unterstützt ein breites Spektrum an Glasgefäßen und BioBLU® Single-Use Vessels (250 mL – 40 L). Universelle Anschlüsse für digitale Mettler Toledo® ISM und analoge Sensoren machen das Überwachen verschiedener kritischer Prozessparameter einfach.

„Wir wissen, dass Forschung und Entwicklung zeitkritisch sind. Unsere Priorität war deshalb die Entwicklung eines Bioprozesssystems, das unkompliziert in Betrieb zu nehmen und einfach zu bedienen ist. So verkürzen wir die Einarbeitungszeit und verschaffen den Wissenschaftlern mehr Zeit für das Wesentliche, ihre Forschung.“, erläutert Kevin Voll, Produktmanager bei Eppendorf.

Über einen integrierten Touchscreen ermöglicht die eingebundene Software lokale Prozesssteuerung in Echtzeit. Die neuentwickelten Auto Culture Modi erlauben die Kontrolle von mikrobiellen und Zellkulturprozessen mit einem Knopfdruck und reduzieren so drastisch die Lernkurve, die normalerweise mit neuem Equipment einhergeht. Für zusätzliche Möglichkeiten der Prozesskontrolle und sicheres Datenbankmanagement kann der BioFlo 120 außerdem mit den Eppendorf SCADA Plattformen DASware® und BioCommand® verbunden werden.

„Ein sehr benutzerfreundliches System, das selbsterklärend ist.“, fasst Hamid Tehrani von der RWTH Aachen zusammen, nachdem er die neue Steuerungseinheit für einige Wochen benutzt hat. Einfache Bedienung und Flexibilität sorgen dafür, dass der neue Bioreaktor die Ansprüche der Wissenschaftler sowohl heute als auch in den kommenden Jahren erfüllt – sei es in der akademischen, staatlichen oder industriellen Forschung.

Der neue BioFlo 120 wird unter anderem auf der BioProcess International Europe in Amsterdam, der BioProcess International West in San Francisco und der BioPharm Asia in Singapur präsentiert werden. Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen, sich an den Eppendorf-Ständen oder unter www.eppendorf.com/BioFlo120 über das neue Produkt zu informieren.

25.01.
2017

Die neuen Eppendorf Storage Boxes

Die neue Storage Box Familie von Eppendorf

Hamburg, im Januar 2017

Die Einführung dieser neuen Produktgruppe stellt eine komplette Systemlösung für die Proben-Lagerung dar. Mit Hilfe dieses umfassenden modularen Konzepts können die neun verschiedenen Boxenformate optimal für individuelle Lagerungsanforderungen kombiniert werden. Die Außenmaße der Boxen sind mit den herkömmlichen Racksystemen der Tiefkühlgeräte kompatibel. Außerdem bieten die verschiedenen inneren Rastervarianten eine perfekte Passform für alle gängigen Gefäßformate: Cryo-Gefäße (1 mL - 5 mL), Reaktionsgefäβe (0,5 mL - 5 mL), konische Gefäße (15 mL und 50 mL) und andere Laborgefäβe.

Dieser platzsparende Ansatz verbunden mit einer alphanumerischen Laserbeschriftung jeder einzelnen Probenposition optimieren die Proben-Lagerung und -Archivierung in den Laboren.

 

Mehr Informationen finden Sie unter:

http://www.eppendorf.com/storageboxes

20.01.
2017

Eppendorf & Science Prize for Neurobiology 2017 - Jetzt bewerben!

Gilad Evrony, Science Prize Gewinner 2016

Hamburg, im Januar 2017

Eppendorf und das Fachjournal Science nehmen ab sofort Bewerbungen für den Eppendorf & Science Prize for Neurobiology 2017 entgegen. Der Preis wird jährlich auf internationaler Ebene ausgelobt und ist mit 25.000 US-Dollar dotiert. Er fördert junge Wissenschaftler, die herausragende Beiträge in der neurobiologischen Forschung mit Methoden der Molekular- und Zellbiologie geleistet haben. Forscher bis 35 Jahre können sich bis zum 15. Juni 2017 bewerben. Der Preisträger und Finalisten werden von einem Gremium unabhängiger Experten unter Vorsitz von Dr. Peter Stern, Science Senior Editor, ausgewählt.

 

Der am Mount Sinai Hospital (New York, USA) tätige israelisch-amerikanische Wissenschaftler Dr. Gilad Evrony hat den Eppendorf & Science Prize for Neurobiology 2016 gewonnen. Dr. Evrony entwickelt Technologien für die Sequenzierung und Analyse des Erbguts einzelner menschlicher Gehirnzellen. Er konnte eine Vielfalt an Mutationen in neuronalen Genomen aufdecken, die darauf hinweist, dass jede Nervenzelle im Gehirn über einen einzigartigen Fingerabdruck somatischer Mutationen verfügt. Diese Mutationen können die Ursache für fokale Hirnfehlbildungen sein und könnten auch bei anderen ungeklärten neurologischen Krankheiten eine Rolle spielen. Anhand der entwickelten Technologie ist es erstmals auch möglich, den Entwicklungsstammbaum des menschlichen Gehirns nachzubilden und zu untersuchen, wie Zellen bei der Gehirnentwicklung proliferieren und migrieren.

 

Mehr über den Preis und ein Filminterview mit Dr. Evrony finden Sie unter www.eppendorf.com/prize.

13.01.
2017

William Linton ist neues Mitglied des Aufsichtsrats

Hamburg, 13. Januar 2017  –  Am 9. Januar 2017 wurde anlässlich einer außerordentlichen Hauptversammlung der Eppendorf AG, Hamburg, William A. Linton zum Mitglied des Aufsichtsrats gewählt.

„Wir freuen uns, mit William Linton einen erfolgreichen Entrepreneur und erfahrenen Manager aus der Life-Science-Branche für den Aufsichtsrat gewonnen zu haben“, so Philipp von Loeper, Aufsichtsratsvorsitzender der Eppendorf AG.

William Linton gründete die Promega Corporation mit Sitz in Madison, Wisconsin, USA im Jahr 1978 und amtiert seither als deren Chairman und CEO. Promega ist ein renommiertes und global agierendes Unternehmen für Life-Science-Produkte und beschäftigt rund 1.400 Mitarbeiter weltweit.

04.11.
2016

Israelisch-amerikanischer Wissenschaftler gewinnt den Eppendorf & Science Prize 2016

Dr. Gilad Evrony

Hamburg, im November 2016 

Der israelisch-amerikanische Wissenschaftler Gilad Evrony, M.D., Ph.D., hat für seine Forschungsarbeit zur Entwicklung von Technologien für die Sequenzierung und Analyse des Erbguts einzelner menschlicher Gehirnzellen den Eppendorf & Science Prize for Neurobiology gewonnen.

Mit seiner Forschungsarbeit, die er am Boston Children‘s Hospital und an der Harvard Medical School zusammen mit Dr. Christopher Walsh und Kollegen betrieben hat, konnte Dr. Evrony eine Vielfalt an Mutationen in neuronalen Genomen aufdecken, die darauf hinweist, dass jede Nervenzelle im Gehirn über einen einzigartigen Fingerabdruck somatischer Mutationen verfügt. Diese Mutationen können die Ursache für fokale Hirnfehlbildungen sein und könnten auch bei anderen ungeklärten neurologischen Krankheiten eine Rolle spielen. Anhand der entwickelten Technologie ist es erstmals auch möglich, den Entwicklungsstammbaum des menschlichen Gehirns nachzubilden und zu untersuchen, wie Zellen bei der Gehirnentwicklung proliferieren und migrieren.

Gilad Evrony machte seinen Bachelor am Massachusetts Institute of Technology. Er diente in der Intelligence Division der israelischen Streitkräfte und machte seinen M.D. und Ph.D. an der Harvard Medical School, wofür er Forschungen im Labor von Dr. Christopher Walsh am Boston Children‘s  Hospital durchführte. Dr. Evrony setzt zur Zeit seine klinische Ausbildung in der Pädiatrie des Mount Sinai Hospital in New York fort und verfolgt weiterhin seine Forschung an der Entwicklung neuer Technologien zur Untersuchung des Gehirn und neuropsychiatrischer Krankheiten.

Der mit 25.000 US-Dollar dotierte Eppendorf & Science Prize for Neurobiology wird jährlich an Wissenschaftler wie Dr. Evrony für bahnbrechende Forschungen verliehen. Gilad Evrony ist der 15. Wissenschaftler, der mit diesem von Eppendorf und der Zeitschrift Science verliehenen internationalen Preis ausgezeichnet wird. Für diesen Preis können sich Wissenschaftler bewerben, die nicht älter als 35 Jahre alt sind und die herausragende Beiträge in der neurobiologischen Forschung mit Methoden der Molekular- und Zellbiologie geleistet haben. Die nächste Abgabefrist für Bewerbungen endet am 15. Juni 2017. Mehr Informationen über Dr. Evrony und den Preis finden Sie unter www.eppendorf.com/prize.

03.11.
2016

Eppendorf AG übernimmt Calibration Technology Ltd

Hamburg, 3. November 2016  –  Die Eppendorf AG mit Hauptsitz in Hamburg, hat die Firma Calibration Technology Ltd am 1. November übernommen. Das im National Technology Park Limerick, Irland, ansässige Unternehmen wird unter der Leitung des bisherigen Geschäftsführers Brian Kelly als 100%ige  Tochtergesellschaft der Eppendorf AG geführt werden. Mit der Akquisition von Calibration Technology Ltd baut Eppendorf seine Servicepräsenz in Irland weiter aus.

„Wir haben bereits seit vielen Jahren eine sehr gute Partnerschaft mit Calibration Technology und freuen wir uns nun, mit der Übernahme unser Serviceangebot vor allem für Kunden in regulierten Bereichen noch weiter ausbauen zu können“, so Thomas Bachmann, Vorstandsvorsitzender der Eppendorf AG. Schon seit 2007 ist Calibration Technology offiziell vom Irish National Accreditation Board (INAB) nach ISO 17025 akkreditiert und bereits seit 2008 von Eppendorf für die Kalibration und Reparatur von Pipetten und Dispensern autorisiert.

31.10.
2016

Veränderungen im Vorstand der Eppendorf AG

Hamburg, 31. Oktober 2016  –  Zur erfolgreichen weiteren Umsetzung der Unternehmensstrategie werden die Verantwortlichkeiten im Vorstand der Eppendorf AG in Teilen neu strukturiert. Um die Marktpräsenz von Eppendorf fokussiert zu entwickeln wird ein neues Ressort geschaffen, das künftig Vertrieb, Marketing und Service umfassen wird.


Im Zuge dieser Änderungen haben sich der Aufsichtsrat der Eppendorf AG und Dr. Ralf Hermann, Vorstand Marketing, Portfolio und Customer Support, verständigt, das Vorstandsmandat per Ende Oktober 2016 zu beenden. Aufsichtsrat und Vorstand danken Herrn Dr. Hermann für seine langjährige, wertvolle und loyale Tätigkeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

28.10.
2016

Off the Bench – das neue LifeScienceStyle Magazin von Eppendorf

>        Information und Unterhaltung rund um das Leben im Labor

>        Erscheint ab jetzt zweimal im Jahr


Hamburg, 28. Oktober 2016  –  Das neue Eppendorf LifeScienceStyle Magazin „Off the Bench“ erscheint ab jetzt zweimal im Jahr mit einem vielseitigen Mix informativer und unterhaltsamer Themen rund um das Leben im Labor.

Neben der applikativ und wissenschaftlich ausgerichteten BioNews, dem seit 1993 ebenfalls zweimal jährlich erscheinenden Kundenmagazin von Eppendorf, dreht sich bei „Off the Bench“ alles um das Thema Labor-Lifestyle. Neben Interviews mit Persönlichkeiten aus der Wissenschaft und Forschung hält das Magazin viele Tipps, Informationen und Links, zum Beispiel über die Stadt, in der die nächste große Life-Science-Messe stattfindet, für die Leser bereit.

„Mit ‚Off the Bench‘ möchten wir den Lesern etwas Neues anbieten – mit Blick über den Tellerrand, gut recherchiert und unterhaltsam. Das Ziel von Eppendorf dabei ist, einen weiteren Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen und so unseren Anspruch, Experte und Ratgeber der Life Sciences zu sein, erlebbar machen“, so Dr. Oliver Franz, Leiter Kommunikation und Markenführung der Eppendorf AG.

In der ersten Ausgabe von „Off the Bench“ lernen die Leser u. a. die Arbeit des Zellbiologen Tim Gilberger und seinen Kampf gegen Malaria kennen. Außerdem gibt Chefkoch J. Kenji López-Alt Einblicke in seine Küche: er kreiert Gerichte mit wissenschaftlicher Genauigkeit und räumt mit althergebrachten Kochmythen auf.

 

„Off the Bench“ kann kostenfrei über magazine@eppendorf.com bestellt oder online unter corporate.eppendorf.com/de/news-medien abonniert werden.

Alle Inhalte aus dem Magazin sind auch im Web unter www.eppendorf.com/OTB verfügbar.

20.10.
2016

Pipettenspitzen und Pipetten – ein unfehlbares System?

epDualfilter TIPS

Hamburg, Oktober 2016

Häufig schon konnten Versuchsergebnisse nicht reproduziert werden,  obwohl alle Variablen innerhalb eines Versuchsablaufs einer Überprüfung Stand gehalten haben. Aber ist das wirklich so?

In vielen Fällen wird davon ausgegangen, dass das verwendete Pipettiersystem, bestehend aus Pipette und Pipettenspitze keine Fehlerquelle darstellt, solange die Spitze auf die Pipette passt. Aber auch wenn dies der Fall ist, sagt es noch nichts über Präzision und Richtigkeit des Pipettier- ergebnisses aus. Der internationale Standard ISO 8655:2002 versteht Pipette und Spitze als ein System. Aus gutem Grund.

Denn bei Verwendung von Pipette und Spitze desselben Herstellers kann sich der Kunde darauf verlassen, dass jede Charge der Pipettenspitzen exakt dem Kalibrierergebnis entspricht, das in der ISO 8655:2002 beschrieben ist. Ein Nicht-System-Anbieter hat keine System-Spezifikation, auf die er sich beziehen muss.  Der Anwender ist also gezwungen, eine Kalibrierung und ggf. Justierung seiner Pipette mit den Fremdspitzen vorzunehmen – und zwar jedes Mal, wenn er Spitzen einer neuen Charge verwendet.

Die Ergebnisse einer breit  angelegten Untersuchung, in der  verschiedenste Einflussfaktoren identifiziert wurden, die Pipettierergebnisse negativ beeinflussen können, finden Sie in der Application Note 354 „The Tip of the Iceberg – how tips influence results“ auf www.eppendorf.com/eptips.

Diese Website verwendet Cookies. Durch Ihre Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.

Mehr InformationenEinverstanden