Pressemitteilungen

02.05.
2016

Die neuen Eppendorf Tubes® 5.0 mL mit Schraubdeckel

Das neue Eppendorf Tubes® 5.0 mL mit Schraubdeckel

Hamburg, im Mai 2016

Die Einführung dieses neuen Schraubdeckelgefäßes stellt die nächste bedeutende Neuerung innerhalb des Eppendorf Tubes® 5.0 mL-Systems dar.

Das Anwendungsspektrum bei der Verarbeitung von Proben im mittleren Volumenbereich wird mit diesem Gefäß komplettiert: Neben dem Einsatz in der Probenbearbeitung ist das 5.0 mL-Schraubdeckelgefäß optimal geeignet für sichere Transporte, langfristige Lagerungen bis -86 °C sowie Inkubationen von Proben bis zu 100 °C. Der neu gestaltete Schraubdeckel gewährleistet nicht nur höchste Verschlusssicherheit, sondern er stellt mit der geriffelten und mehrflächigen Seitenkontur auch einen rutschfesten Griff sicher.

Je nach Anforderungen Laborprotokolls stehen die Eppendorf Tubes® 5.0 mL mit Schraubdeckel dem Anwender in den zertifizierten Reinheitsgraden „Eppendorf Quality“, „PCR clean“ und „steril“ zur Verfügung.


Mehr Informationen finden Sie unter:
www.eppendorf.com/5mL
www.eppendorf.com/analytica


Besuchen Sie uns auf der analytica 2016. Halle B1, Stand 301

28.04.
2016

Eppendorf setzt erfolgreiche Unternehmensentwicklung fort

>        Konzernumsatz von EUR 629,1 Mio.  (Umsatzwachstum von
          18,5 Prozent)

>        Betriebsergebnis von EUR 119,3 Mio.  (EBIT-Marge von 19,0 Prozent)

 

Hamburg, 28. April 2016  –  Die Eppendorf-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Konzernumsatz von EUR 629,1 Mio. (Vorjahr: EUR 531,1 Mio.) und einem Umsatzwachstum von 18,5 Prozent (währungsbereinigt 7,1 Prozent) erfolgreich abgeschlossen. Das Betriebs-ergebnis (EBIT) stieg um 24,7 Prozent auf EUR 119,3 Mio. (Vorjahr: EUR 95,7 Mio.).

Eppendorf konnte über alle Produktgruppen hinweg wachsen und profitierte von der positiven Entwicklung bereits erschlossener sowie neuer Märkte. Neben Investitionen in die Tochtergesellschaften, beispielsweise in Brasilien und Indien, und in erweiterte Vertriebsstrukturen, stiegen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung 2015 auf EUR 31,9 Mio. (Vorjahr: EUR 29,4 Mio.).

Thomas Bachmann, Vorstandsvorsitzender der Eppendorf AG, zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Wir konnten auch dieses Jahr organisch deutlich über der guten Branchenentwicklung von vier bis fünf Prozent wachsen. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die positive Unternehmensentwicklung sind unsere Innovationskraft, die hohe Qualität unserer Produkte und unsere Mitarbeiter, die sich jeden Tag für unsere Kunden einsetzen. Auch unsere Investitionen in den Vertrieb und in den Ausbau unserer Dienstleistungen zahlen sich aus.“

Für 2016 stehen die Themen Geräte- und Datenvernetzung sowie Produkt- und Applikationsentwicklungen im Vordergrund. Daneben sind weitere Investitionen in den Ausbau der Länderorganisationen und in die Entwicklungs- und Produktionsstandorte geplant.

Den Geschäftsbericht 2015 der Eppendorf AG finden Sie unter: http://corporate.eppendorf.com/de/unternehmen/geschaeftsbericht/

  

08.04.
2016

Eppendorf - Ihr Experte und Ratgeber rund ums Labor auf der analytica 2016

Hamburg, im April 2016

Unter dem Messemotto „Next Generation of  Lab Solutions“ stellt Eppendorf auf 223m² seine Produktneuheiten in München vor:  die gekühlte Centrifuge 5920 R mit vier Liter Kapazität, die universelle Bioprozess-Kontroll-Plattform BioFlo® 320, die brandneuen Eppendorf Tubes® 5.0mL mit Schraubdeckel sowie die Generation E der Dispenser:  die Multipette® E3/E3x.

Neben der Produkthighlights besteht die Möglichkeit für Kunden, auf der Messe einen persönlichen und anwendungsorientierten Dialog über ihre Anforderungen an Prozesse und an die tägliche Laborroutine auf dem Eppendorf Stand zu führen. Zu diesen Zweck wurden zwei gläserne Labore aufgebaut, in denen 2x täglich  geführte Laborrundgänge angeboten werden. Bei diesen Rundgängen erläutern die Applikationsspezialisten typische Anwendungen und Abläufe in zellbiologischen / NGS Laboren. Alltägliche Aufgabenstellungen werden direkt vor Ort mit den Kunden diskutiert. Im persönlichen Gespräch können anwendungsorientierte Ansätze zum Erreichen zuverlässiger Ergebnisse mit den Spezialisten erörtert werden. Dies kann eine Optimierung des gesamten Laborprozesses bedeuten oder kleinste Veränderungen in der täglichen Laborroutine. So werden z.B. Tipps zu Vermeidung von Kontaminationen in der Zellkultur sowie zum Erreichen eines möglichst homogenen und reproduzierbaren Zellwachstums gegeben. Des Weiteren werden intelligente Lösungen vorgestellt, die eine Reduktion der Komplexität im Laboralltag ermöglichen.

Auch die Demonstration der Nutzung eines ELN (Electronic Lab Notebook), in Zusammenarbeit mit der Firma Bio-ITech, ist Teil der Präsentationen auf dem Eppendorf Messestand.

Darüber hinaus werden erstmalig parallel auf der Messe kostenfreie Seminare zu verschiedenen Themen angeboten. Mit diesen Seminaren (Dauer ca. einer Stunde pro Seminar) erhalten die Kunden einen Mehrwert zu ihrem Messebesuch, da sie praxisorientiert lernen und damit ihre Kompetenzen erweitern können. Eine Teilnahmebescheinigung wird auf Wunsch ausgegeben.

Anmeldungen dafür und die Uhrzeiten für die Führungen unter: www.eppendorf.com/analytica

05.04.
2016

EU fördert Vorhaben zur Stammzellen Technologie-basierten Herzregeneration – Eppendorf ist Projektpartner

Schwimmende Sphäroide aus Herzmuskelzellen von bis zu 1 mm Größe, die rhythmisch kontrahieren. Die Sphäroide wurden durch Differenzierung aus humanen pluripotenten Stammzellen in Bioreaktoren gewonnen. Die grüne Fluoreszenz zeigt eine Differenzierung zu Herzmuskelzellen an (Kempf et al., 2014, 2015).

Jülich, 05. April 2016 – Innerhalb des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 unterstützt die Europäische Union jetzt das Forschungsprojekt TECHNOBEAT mit einer Gesamtfördersumme von knapp 6 Millionen Euro. Das Akronym TECHNOBEAT steht dabei für „Tools and TECHNOlogies for Breaktrough in hEArt Therapies“. Koordiniert durch die Medizinische Hochschule Hannover, wird dieses zukunftsweisende Projekt durch ein Pan-Europäisches Konsortium von acht interdisziplinären Vertretern aus Industrie und Wissenschaft bearbeitet. Eppendorf ist einer der Partner in diesem Netzwerk. Gemeinsam werden die Wissenschaftler, Mediziner und Ingenieure effektive Geräte und Methoden entwickeln, um aus menschlichen induzierten pluripotenten Stammzellen, den so genannten iPS-Zellen, Mikroherzgewebe für die regenerative Medizin herzustellen.

Eppendorf ist ein führender Hersteller von Bioreaktorsystemen vom Labor- bis zum Pilot/Produktions-Maßstab. Eppendorf Bioreaktoren werden erfolgreich in der biotechnologischen, pharmazeutischen und chemischen Industrie sowie an Universitäten und Forschungseinrichtungen weltweit eingesetzt. Im Rahmen dieses EU-Forschungsprojektes werden die DASGIP GmbH, ein Unternehmen der Eppendorf-Gruppe, und das Eppendorf Bioprocess Center (beide in Jülich, Deutschland), innovative Bioreaktorlösungen speziell für die Anzucht der iPS-Zellen in großen Volumina entwickeln. „Wir freuen uns darüber mit dem Eppendorf Bioprocess Center im TECHNOBEAT Projektteam zu arbeiten. Im Rahmen unserer langjährigen Kooperationen haben wir bereits gemeinsam Bioreaktoren entwickelt, in denen bis zu 100 mL iPS-Zellen erfolgreich kultiviert werden“, erläutert Dr. Robert Zweigerdt,  Arbeitsgruppenleiter an der Medizinischen Hochschule Hannover und TECHNOBEAT Projektkoordinator. „Die spannende Herausforderung ist es nun, das Produktdesign auf die Anforderungen der Stammzellenkultivierung im weit höheren Maßstab von 1 L anzupassen“, kommentiert Katharina Kinast, projektverantwortliche Produktmanagerin Bioprozesstechnik am Eppendorf Bioprocess Center. Die Entwicklungsingenieure und Produktmanager von Eppendorf werden dazu neuartige Rührer und spezielle Gefäße konstruieren, die es ermöglichen, integrierte Filtersysteme, sowie holographische Mikroskopie der Firma Ovizio Imaging Systems NV/SA, Belgien einzubinden. „Die Mischungseigenschaften und der Einfluss von Scherkräften auf die Stammzellkulturen werden somit optimiert. Die Bildung von Gewebeaggregaten kann engmaschig kontrolliert und in Echtzeit bildlich dargestellt werden“, so Katharina Kinast. Eppendorf wird darüber hinaus seine Expertise in der Polymerproduktion und dem Bioreaktordesign nutzen, um Einweg-Bioreaktoren zu entwickeln, mit denen die iPS-Zellen GMP-konform produziert werden können. 

TECHNOBEAT kann bahnbrechende neue Erkenntnisse und Methoden liefern, die die klassische Transplantationstechnik bei Herzerkrankungen revolutionieren. „Zukünftig könnten diese kleinen Gewebeverbunde außerhalb des Körpers in Bioreaktoren gezüchtet und dann als Zellimplantat zur Reparatur von erkranktem Herzgewebe in Patienten injiziert werden“, erklärt Robert Zweigerdt anschaulich. „Davon könnten jährlich hunderte von Herzpatienten, die auf eine Organtransplantation warten, profitieren.“

Das Pan-Europäische TECHNOBEAT Projekt bildet einen ganzheitlichen und anwendungsorientierten Forschungsansatz. Erstmalig verbindet das Konsortium Technologien zur Massenproduktion von Stammzellen unter speziellen Qualitätskriterien mit einer Strategie um implantierbares Mikrogewebe zu züchten sowie Evaluierungsmethoden um den Implantationserfolg im Säugetierorganismus zu überwachen und anerkannter klinischer Expertise in Kardiologie, Herzchirurgie und der multimodalen Bildgebung.

Durch das grenzüberschreitende Vernetzen von Spezialisten und Knowhow wird  TECHNOBEAT sowohl das Wachstum, als auch die Wettbewerbsfähigkeit von Europa im Biomedizinischen Sektor fördern.

Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren. Beteiligt sind neben der Medizinischen Hochschule Hannover und Eppendorf auch die Medizinischen Center der Universitäten Leiden und Utrecht, Niederlande, die Universität von Sheffield, Großbritannien, die Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Österreich sowie die Firmen Ovizio Imaging Sytems NV/SA, Belgien und Kadimastem Ltd., Israel.

18.03.
2016

Eppendorf von den SelectScience®-Lesern zum 'Unternehmen des Jahres' ernannt

Kerry Parker, Editor in Chief SelectScience und Matin Khajooei, President & CEO Eppendorf North America

Hamburg, März 2016

Eppendorf wurde von den Lesern von SelectScience® als „Unternehmen des Jahres“ im Rahmen des SelectScience Reviewers’ Choice Awards™ 2016 ausgezeichnet. Das Unternehmen erhielt den Preis für seinen Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung. Als eine der führenden Life-Science-Unternehmen war Eppendorf unter den Gewinnern, die in einer Zeremonie auf der Pittcon 2016 in Atlanta, Georgia, USA, offiziell bekannt gegeben wurden.

Bei dem Reviewers’ Choice Awards™, die seit 2015 neben den jährlichen Scientists’ Choice Awards® verliehen werden, können Laborwissenschaftler Unternehmen und Produkte bewerten, die ihre Forschung im vergangenen Jahr erheblich beeinflusst haben. Die Auszeichnung 'Unternehmen des Jahres' würdigt das Unternehmen, das den am besten bewerteten Durchschnitt seiner Produktpalette auf der SelectScience®-Website erreicht.

Eppendorf entwickelt und verkauft Geräte, Verbrauchsartikel und Services für Liquid Handling, Sample Handling und Cell Handling an Labore in der ganzen Welt. Das Unternehmen präsentiert mehr als 200 Produkte auf SelectScience®, die fast 400 unabhängige Bewertungen von Kunden und Wissenschaftlern weltweit erhalten haben. Die Produktpalette reicht von Pipetten und Platten bis hin zu Zentrifugen und Thermocyclern.

"Diese Auszeichung bedeutet uns sehr viel”, sagte Matin Khajooei, President und CEO von Eppendorf North America. “Wir versuchen immer die beste Lösung für unseren Kunden zu finden und freuen uns, dass dies von den SelectScience®-Lesern bestätigt wurde.”

Weitere Informationen zu Eppendorf-Produkten finden Sie auf www.eppendorf.com. Unsere Produktpalette bei SelectScience finden Sie unter http://bit.ly/1XpQn9y

02.03.
2016

Eppendorf India eröffnet neue Einrichtung in Chennai

Chennai, 2. März 2016: Eppendorf India Limited, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Eppendorf AG, gibt heute die Einrichtung eines neuen Standortes in Ambattur, einem Stadtteil von Chennai, bekannt. Ein kleines Team hochqualifizierter Wissenschaftler und Ingenieure wird am neuen Standort zur Kompetenzentwicklung der wissenschaftlichen Community in Indien beitragen und Schulungsprogramme auf höchstem Niveau durchführen. Im Kundenerlebniszentrum werden neuen und bestehenden Kunden innovative Technologien vorgestellt.

Zu den Highlights der Einrichtung mit einer Fläche von nahezu 4300 Quadratmetern zählen:

  • Eine vom National Accreditation Board for Testing and Calibration Laboratories (NABL) zugelassene Kalibrieranlage für Pipetten
  • Eine NABL-zertifizierte Werkstatt für Kalibrierungsservices für Temperatur, Geschwindigkeit und Zeit
  • Ein hochmodernes Labor und eine Schulungseinrichtung
  • Ein 930-Quadratmeter großes Lager und ein privates Zolllager, um Waren noch schneller an unsere Kunden ausliefern zu können

Thomas Bachmann, Vorstandvorsitzender der Eppendorf-Gruppe hierzu: „Einer der Eckpfeiler unserer Unternehmensstrategie ist die Stärkung unserer globalen Marktposition durch gezielte Investitionen in unsere Vertriebsstruktur und in die Erweiterung unseres Schulungs- und Dienstleistungsportfolios. Mit neuen Produktkategorien wie den Zellkultur-Verbrauchsmaterialien von Eppendorf eröffnen sich neue Anwendungsgebiete sowie der Zugang zu neuen Kundengruppen. Die neue Einrichtung in Indien wird bei diesen neuen Produktinitiativen eine wichtige Rolle spielen.“

Vancheeswaran Sankaranarayanan, Geschäftsführer & CEO, Eppendorf India erläutert: „In den zehn Jahren, die Eppendorf in Indien vertreten ist, haben wir die Biowissenschaften und die Biotechnologiebranche in Indien entscheidend unterstützt. Unsere marktbeherrschende Stellung in Indien stellt die Überlegenheit unserer Produkte unter Beweis und unterstreicht, wie wichtig unsere Schulungs- und Service-Workshops sind, die für die Forscher und Anwender der Kunden fortlaufend durchgeführt werden. Angesichts der stetig steigenden Nachfrage nach unseren Premium-Produkten und -Dienstleistungen in Indien wollen wir unsere kundenorientierten Initiativen mit unserem neuen Customer Experience & Training Centre beträchtlich ausbauen.“

26.01.
2016

Eppendorf & Science Prize for Neurobiology 2016. Jetzt bewerben!

Hamburg, im Januar 2016 - Eppendorf und das Fachjournal Science nehmen ab sofort Bewerbungen für den Eppendorf & Science Prize for Neurobiology 2016 entgegen. Der Preis wird jährlich auf internationaler Ebene ausgelobt und ist mit 25.000 US-Dollar dotiert. Er fördert junge Wissenschaftler, die herausragende Beiträge in der neurobiologischen Forschung mit Methoden der Molekular- und Zellbiologie geleistet haben. Forscher bis 35 Jahre können sich bis zum 15. Juni 2016 bewerben. Der Preisträger und Finalisten werden von einem Gremium unabhängiger Experten unter Vorsitz von Dr. Peter Stern, Science Senior Editor, ausgewählt.

Der an der Johns Hopkins University (Baltimore, USA) tätige japanische Wissenschaftler Dr. Shigeki Watanabe hat den Eppendorf & Science Prize for Neurobiology 2015 gewonnen. Shigeki Watanabe hat zwei neue Techniken in der Elektronenmikroskopie entwickelt, die es ermöglichen, die Protein- und Membrandynamik an Synapsen mit einer Millisekunden-Zeitauflösung sichtbar zu machen. Mit Hilfe dieses Verfahrens hat er einen äußerst schnellen Mechanismus entdeckt, der die synaptischen Vesikelkomponenten nach der Exozytose schnell von der Plasmamembran entfernt. Er hat außerdem aufgezeigt, dass synaptische Vesikel aus Endosomen regeneriert werden.

Mehr über den Preis und ein Filminterview mit Shigeki Watanabe finden Sie unter www.eppendorf.com/prize.

15.10.
2015

Eppendorf & Science Prize 2015 für Forschung zur Synaptischen Vesikelendozytose

Hamburg, im Oktober 2015 - Der japanische Wissenschaftler Dr. Shigeki Watanabe, Postdoktorand an der University of Utah und der Charité - Universitätsmedizin in Berlin, erhält den Eppendorf & Science Prize for Neurobiology 2015 für seine Arbeit im Bereich der Vesikelendozytose. Dr. Watanabe hat zwei neue Techniken in der Elektronenmikroskopie entwickelt, die es ermöglichen, die Protein- und Membrandynamik an Synapsen mit einer Millisekunden-Zeitauflösung sichtbar zu machen.

Shigeki Watanabe schreibt: „Geschwindigkeit ist an Synapsen ein kritischer Faktor. Um die synaptische Übertragung aufrecht zu erhalten, müssen die synaptischen Vesikel an Synapsen schnell wieder hergestellt werden. Um die Mechanismen zu erklären, die dem synaptischen Vesikelrecycling zugrunde liegen, konnte ich die optogenetische Stimulation von Nervenzellen und Hochdruckgefrieren miteinander kombinieren und die dynamischen Membranbewegungen mit einer Millisekunden-Zeitauflösung in elektronenmikroskopischen Aufnahmen erfassen. Mit Hilfe dieses Verfahrens wurde herausgefunden, dass eine neuartige Form der Clathrin-unabhängigen Endozytose, die so genannte ‚ultraschnelle Endozytose‘, Vesikel unmittelbar nach der Vesikelfusion aus der Plasmamembran zurückholt. Ich konnte außerdem nachweisen, dass endozytische Vesikel an ein synaptisches Endosom weitergegeben werden, aus dem Clathrin synaptische Vesikel neu erzeugt. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die unmittelbare Aufgabe von Endozytose nicht darin besteht, synaptische Vesikel wieder herzustellen, sondern die Fusionsstelle frei zu machen, damit die nächste Vesikel in schneller Folge fusionieren kann. Dank der Entdeckung dieses Recyclingwegs können wir die zellulären und molekularen Grundlagen des Vesikelzyklus an Synapsen besser verstehen.“

Dr. Watanabe eröffnet sein eigenes Labor an der Johns Hopkins University. Der Schwerpunkt seiner Forschung liegt darauf, die Vorgänge zu verstehen, die der schnellen Reorganisation von Membran, Proteinen und Organellen zugrunde liegen, die die synaptische Plastizität vermitteln.

Der jährlich vergebene Eppendorf & Science Prize for Neurobiology ist mit 25.000 US-Dollar dotiert und zeichnet Forscher wie Dr. Watanabe für ihre herausragenden Beiträge zur Forschung im Bereich der Neurobiologie aus. Dr. Watanabe ist der vierzehnte Gewinner dieses internationalen Preises. Der Preis wird im Rahmen des jährlichen Treffens der Society for Neuroscience übergeben. Alle Wissenschaftler, die 35 Jahre alt oder jünger sind und außergewöhnliche Beiträge zur neurobiologischen Forschung basierend auf Methoden der Molekular- und Zellbiologie geleistet haben, sind eingeladen sich zu bewerben. Die Bewerbungsfrist für den nächsten Eppendorf & Science Prize for Neurobiology endet am 15. Juni 2016.

Mehr Informationen über Dr. Watanabe und den Preis finden Sie unter www.eppendorf.com/prize

01.10.
2015

Jetzt bewerben für den Eppendorf Award 2016

Hamburg, im Oktober 2015 - Vom 1. Oktober 2015 bis zum 15. Januar 2016 können sich in Europa tätige Forscherinnen und Forscher im Alter bis 35 Jahren für den Eppendorf Award for Young European Investigators bewerben. Dieser international hoch angesehene, mit 20.000 € dotierte Preis honoriert auf molekularbiologischen Methoden beruhende herausragende Leistungen auf dem Gebiet der biomedizinischen Forschung.

Eine unabhängige Jury unter Vorsitz von Reinhard Jahn (Max-Plack-Institut für Biophysikalische Chemie, Göttingen) entscheidet über die Vergabe des Eppendorf Awards 2016.

Der/die Preisträger/in erhält

  • ein Preisgeld in Höhe von 20.000 EUR
  • eine Einladung zur feierlichen Preisverleihung am EMBL Advanced Training Centre in Heidelberg am 2. Juni 2016
  • eine Einladung zur Eppendorf AG nach Hamburg
  • eine Veröffentlichung in Nature sowie in einem Nature-Podcast

Ausführliche Informationen zum Eppendorf Award for Young European Investigators, zu den Auswahlkriterien sowie den seit 1995 ausgezeichneten Preisträgern sind unter www.eppendorf.com/award zu finden.

Es werden ausschließlich Online-Bewerbungen akzeptiert. Das Online-Bewerbungsportal www.eppendorf.com/award/application wird ab dem 1. Oktober 2015 zur Verfügung stehen.

Der Eppendorf Award for Young European Investigators wird in Zusammenarbeit mit Nature verliehen.

22.09.
2015

Eppendorf unterstützt das Projekt smartLAB – das intelligente Labor der Zukunft – Premiere der Sonderschau auf der LABVOLUTION

Hamburg, im Oktober 2015

Die Eppendorf AG zeigt auf dem SmartLab Gemeinschaftsstand die Einbindung ihrer Laborgeräte und Verbrauchsartikel in digitalisierte Arbeitsabläufe. Die Kundenvorteile dieser Lösungen hinsichtlich elektronischer Dokumentation, Prozessüberwachung und Automation immer wiederkehrender Labortätigkeiten werden an Beispielen aus der Praxis verdeutlicht. Dr. Jan-Gerd Frerichs, Leiter Information Integration bei der Eppendorf AG: „Als Premium-Anbieter im Life Science Bereich stehen bei Eppendorf die Bedürfnisse unserer Kunden im Vordergrund. Die Teilnahme am SmartLab auf der Labvolution bietet uns ein ideales Forum, um in einem interdisziplinären Umfeld die Trends von Morgen zu demonstrieren. Außerdem ist dies eine hervorragende Gelegenheit, mit unseren Kunden dazu ins direkte Gespräch zu kommen“.

Intelligent, vernetzt und automatisiert – das werden die zentralen Eigenschaften der Labore von morgen sein. Einen Blick in die Zukunft und eine Bestandsaufnahme des schon jetzt Möglichen zeigt das smartLab vom 6. bis zum 8. Oktober in Hannover. „smartLab – das intelligente Labor der Zukunft“ ist eine Sonderschau, die auf der neuen Messe LABVOLUTION erstmals zu sehen sein wird. Zwölf Partner aus Wissenschaft und Industrie arbeiten seit rund einem Jahr in einer Arbeitsgruppe zusammen, um eine realistische  Vision eines Zukunftslabors auf die Beine zu stellen.

Live vorgeführte Anwendungs-Szenarien zeigen, wie sich das Laborleben in Zeiten der Digitalisierung verändern und welchen Nutzen es mit sich bringen wird. Parallel dazu läuft auf der rund 400 Quadratmeter großen Sonderfläche ein Forumsprogramm zum Labor 4.0.

SmartLab: Halle 9, Stand E67

Besuchen Sie uns auf der BIOTECHNICA in Halle 9, Stand Nr. F13

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